Abschätzung der Exposition des bayerischen Verbrauchers durch Verpackungskomponenten in den Lebensmitteln Käse und Wurstwaren

2009-2011
Abschätzung der Exposition des bayerischen Verbrauchers durch Verpackungskomponenten in den Lebensmitteln Käse und Wurstwaren
Träger: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft / Forschungsgemeinschaft für Verpackungs- und Lebensmitteltechnik e. V. (FoGe)

In dem vorangegangenen Projekt „Exposition PET“ (Laufzeit: 2006-2007) konnte in einem ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie für ein Bewertungsverfahren hinsichtlich der Verbraucherexposition durch Packstoffkomponenten aus Getränkeflaschen erfolgreich durchgeführt werden.
Neben den flüssigen Getränken, die ein relativ einfaches Einphasen-System darstellen, verzehrt der Konsument auch zähflüssige bis feste Lebensmittel, die oft aus mehreren Phasen bestehen.
Ziel dieses Nachfolgeprojektes ist es, die Exposition der bayerischen Bevölkerung durch Verpackungskomponenten, die durch den Verzehr von verpackten Wurstwaren und Käseprodukten aufgenommen werden, möglichst realitätsnah abzuschätzen.
Bei der Expositionsabschätzung soll berücksichtigt werden, dass die meisten Verpackungen für Käse und Wurstwaren aus Mehrschichtverbunden bestehen, häufig bedruckt und mit Etiketten beklebt oder wiederverschließbar sind, d.h. mit einer Kleberschicht versehen sind. Als Quelle potentiell migrierender Substanzen muss deshalb für eine realitätsnahe Abschätzung der Verbraucherexposition nicht nur das Verpackungsmaterial selbst, sondern unter anderem auch Schichten wie Kaschierkleber oder Heißsiegellacke, die Druckfarben sowie die Etiketten und deren Kleber in Betracht gezogen werden.